Möchtegern Hippies in Tulum
Wir sind 13 km ausserhalb von Tulum in einer Öko Jungle Lodge. Mode of transportation: scooter. Wetter: 30 Grad. Programm: Schlafen, Lesen, Essen.
Wir haben bewusst einen einfachen und langsamen Start in die Reise gewählt. Die Idee dahinter war gemeinsam anzukommen und nicht von Anfang an mit dem Reisealltag überfordert zu sein. Bis jetzt hat sich das gelohnt. Wir hatten easy Zeit, konnten am ersten Tag das Essen sortieren, am nächsten Tag dann den Scooter und sind so Schritt für Schritt angekommen.
Einige Highlights der letzten Woche:
Mangos, Mangos und nochmals Mangos. Shoutout Anna. Die kleine gelbe Sorte ist nochmals heftiger als die, die wir kennen. Ich kann 5 davon essen, problemlos.
Wetter: Trotz 30 Grad ist es Anfangs März gefühlt nicht zu heiss. Oft windet es leicht und die Hitze ist weder drückend noch unangenehm. Moskitos können ausserdem bei crosswind nicht richtig landen und ein einfacher Venti neben dem Bett erreicht genau das auch innerhalb der vier Wände. Das Meer ist warm, reinlaufen passt.
Wir schlafen gut, lange und staunen immer wieder über das Klima, die Natur und die Tiere. Coatis, eine Art Dschungel-Waschbär mit einem langen Schwanz und spitzer Schnauze, farbige Vögel aller Art und ab und zu Spinnen, die in der Nacht Licht reflektieren, wenn man sie anleuchtet.
Infrastruktur, Dusche, WC, Strom und WLan alles top, für den Anfang hilft das sehr und ist Luxus, den wir momentan noch schätzen.
Wir kochen oft vor Ort, es hat eine outdoor Gemeinschaftsküche und einen Kühlschrank. Auf dem ganzen Areal hat es ca. 6 Lodges, momentan ist nur eine andere besetzt. Wir sind gefühlt alleine.
Lesen: Hunter S. Thompson, Rum Diary. Das Buch knallt in der Karibik, an der Sonne am Strand mit einem kalten drink anders als in Zürich.
In den nächsten Tagen werden wir planen um dann noch etwas unterwegs zu sein. Mal schauen, wo es uns in Mexiko noch hintreibt. Wir haben noch Zeit bis am 1. April, dann fliegen wir nach Nicaragua.